Donnerstag, 18. September 2014

Guten Morgen, Jane!

 Jetzt geht es los mit dem Jane-Quilt. Ich möchte diesen Quilt gern, soweit es machbar ist, in der Liesel-Technik arbeiten. Da der Dear-Jane jedoch nicht darauf ausgelegt ist, muss ich mir halt die Papp-Schablönchen selber basteln. Wir beginnen mit dem Mittelblock G-7.


Ich benutze für die Schablonen Fotokarton in der Stärke 200 gramm. Das hat mir in der Vergangenheit schon gute Liesel-Dienste erwiesen. Meine Blöcke werden (ohne Sashing) 14 Zentimeter groß, deshalb schneiden wir uns ein Quadrat von 14 mal 14. Wenn Ihr einen Rollschneider nehmt, achtet darauf, ihn danach nicht mehr für Stoffe zu verwenden. Papier-Rädchen werden danach etwas... nun, ich nenns mal "ungenau" im Schnitt. Für Papier noch okay, aber nicht mehr für Stoffe...


Wenn das Quadrat fertig ist, zeichnet die Diagonalen ein...

 ... und zeichnet dann neben die Diagonalen links und rechts noch eine Linie in jeweils dem selben Abstand. Ich habe hier 0,75 cm gewählt (dank des PW-Lineals kein Problem) der gesamt-Streifen wird dadurch 1,5 cm breit. Das ist etwas breiter als beim Original, aber fürs Lieseln handlicher.


Nun benötigen wir noch den Mittelkreis. Doof, wenn man keinen Zirkel hat (Wär mal ne Anschaffung *grübel*). Aber frau hat ja Tassen im Schrank, soviele, dass keiner mehr sagen kann, obs auch wirklich alle sind *hüstel*. Wir nehmen also eine passende Tasse und....äh... wie kriegen wir die jetzt mittig?
So: Malt die Tasse einfach auf ein zweites Stück Fotokarton. Gebt Euch ruhig Mühe, sie so exakt es geht, an zwei Rändern des Kartons auszurichten, das erspart Zeichenarbeit.


Denn jetzt müsst Ihr ein Quadrat um die Tasse zirkeln. Liegt der Strich gut am Rand, könnt Ihr diesen Rand als eine Quadratkante nehmen und Euer Lineal daran ausrichten. In "Klein" seht Ihr das Quadrat um den Kreis und, das ist wichtig: Wieder die Diagonalen in das Quadrat reinzaubern...


... denn mit diesen Diagonalen könnt Ihr den Kreis (nachdem Ihr ihn sooooorgfältig ausgeschnitten habt) gut auf dem Kreuz der Ursprungszeichnung ausrichten. Sitzen alle mit Rotpfeil markierten Punkte aufeinander, sitzt der Kreis perfekt mittig!


Mit einem Stift auf die Ursprungsschablone übertragen. Hebt den Kreis mal noch auf, in irgendeinem späteren Block könnte man ja... man weiß nie!


Und jetzt wieder zeichnen: Legt Euer Lineal gerade auf die Mittellinie der Schablone (Markierte Punkte) und zeichnet auf dem Diagonalstreifen ein Stück ein. Ich hab 2 cm genommen. In allen vier Ecken.


So schaut das dann aus.  Und die Zeichnerei ist schon (?!) vorbei.


Beschriftet nun noch die einzelnen Teile der Schablone mit Farbmarkierungen, damit Ihr später nicht grübeln müsst, was wie wo und warum:


Und dann... schneidet Ihr die Einzelteile einfach aus. Wie Ihr seht, habe ich nur eines der Dreiecke geteilt, ich möchte beim Nähen etwas probieren. Wenn das nicht funktioniert, kann ich die Päppchen noch immer auseinanderbitzeln.


Und damit nix verloren geht, kommt das ganze in einen Umschlag, bis es ans Beziehen und Nähen geht. Und wenn man mit den Schabsies sorgfältig umgeht, wer weiß... vielleicht kann man ja später nochmal einen... Naja, man wird ja noch träumen dürfen...


Ich geh jetzt erstmal Wäsche machen und schau dann an meinem Nähtisch vorbei. Stay tuned und so, nech.


1 Kommentar:

sachsenrose hat gesagt…

Hä....ich vertseh nur Bahnhof!!!
Du schmeißt hier mit Begriffen um Dich, die wahrscheinlich nur die Quilter verstehen, aber es klingt hooooch wissenschaftlich...*lol*
Das Einzige,was ich verstanden habe, liebe allysonn, ist, dass Du einen Zirkel hättest gebrauchen können.Ich habe mehrere.... ;-)
Liebe Grüße, Rosi
P.S.Man hört ja so gar nix mehr von Dir.Die Mädels fragen aber öfter nach Dir!Am Sonntag fahren wir ins Hoppe-Theater nach DD, zur Veranstaltung "Strickiiesel´s neuste Masche" Freu mich drauf.Wird bestimmt lustig